Wörterbuch

A-C

Als Agoraphobie (von griechischagorá „Markt[platz]“ und phóbos „Furcht“) bezeichnet man eine Angst bzw. ein starkes Unwohlsein an bestimmten Orten, die aus diesem Grunde gemieden werden. In schweren Fällen kann die eigene Wohnung nicht mehr verlassen werden.

Eine Agoraphobie liegt auch dann vor, wenn Menschen weite Plätze (z. B. Marktplätze) oder weite Reisen allein vermeiden. Allen diesen Situationen ist gemeinsam, dass die Betroffenen befürchten, dass sie im Falle einer Panik oder potentiell bedrohlicher Körperzustände nicht schnell genug flüchten könnten, Hilfe nicht schnell genug verfügbar wäre oder sie in peinliche Situationen geraten könnten. Die Agoraphobie tritt in mehr als 95% der Fälle gemeinsam mit einer Panikstörung auf.

Die Angst vor weiten Plätzen wird in der Psychologie Platzangst genannt, ein Terminus, der in der Umgangssprache für den entgegengesetzten Angstzustand verwendet wird, nämlich die Klaustrophobie, Angst vor engen Räumen (isolierte Phobie gemäß der Norm ICD-10 F40.2).

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Betroffene Personen:
Zeno Formento (Clan Formento - Tomalin)

Die Akute Belastungsreaktion (Abk.: ABR, engl.: Acute Stress Disorder, Abk.: ASD) ist die Folge einer extremen psychischen Belastung, für die der Betroffene keine geeignete Bewältigungsstrategie besitzt. Gleichbedeutend wird teilweise der Begriff akute Belastungsstörung verwendet, dies wird jedoch wiederholt kritisiert, da die akute Belastungsreaktion ausdrücklich keine Störung im Sinne einer Erkrankung darstellt und folglich auch nicht als solche bezeichnet werden sollte (siehe unten, ugs. Nervenzusammenbruch). Im Allgemeinen ist diese Krisensituation mit der Konfrontation mit körperlicher oder seelischer Gewalt gegen sich selbst oder Andere oder einer Verlustsituation verbunden.

Häufige Auslöser einer akuten Belastungsreaktion sind der Tod eines Angehörigen, das Erleben von Unfällen oder das Erfahren von Gewalt. Abhängig von der individuellen Konstitution des Betroffenen können aber auch objektiv weniger einschneidende Erlebnisse zu einer Akuten Belastungsreaktion führen.

Die Akute Belastungsreaktion, die in der WHO-Klassifikation der Erkrankungen (International Classification of Diseases, aktuelle Version ICD-10) als F43.0 kodiert wird, hat zunächst keinen Krankheitswert, sondern ist eine normale Reaktion der menschlichen Psyche auf eine außergewöhnliche Erfahrung.

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Betroffene Personen:
Terenzio Antonaz (Clan Antonaz)

Das Ausbleiben der Menstruation wird als Amenorrhoe (neu auch: Amenorrhö; griech.: a „ohne“, menos „Monat“, rhoe „Fluss“) bezeichnet und ist eine der am häufigsten auftretenden Störungen der menstruellen Regelblutung. Das Ausbleiben der Menstruation während Kindheit, Schwangerschaft, Stillen und Postmenopause ist natürlich, weshalb in diesen Fällen von einer physiologischen Amenorrhoe gesprochen wird. Unterschieden wird zwischen primärer und sekundärer Amenorrhoe.

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Perla Formento (Clan Formento - Tomalin)

Eine Anpassungsstörung ist eine Reaktion auf einmalige oder fortbestehende belastende Ereignisse.

Die Anpassungsstörungen sind Reaktionen auf Belastungen. Solche Belastungen können Beendigung einer Beziehung, Eheprobleme, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder Mobbing sein. Aber auch sogenannte kritische Lebensereignisse wie Schulwechsel, Heirat, Geburt, Tod eines Angehörigen, Arbeitslosigkeit, Emigration, Pensionierung können bei mangelnder Bewältigungsfähigkeit eine Belastung sein und zu einer Anpassungsstörung führen. Weiterhin gilt dies für Ereignisse wie Flucht, Unfälle, Raub oder Operationen. Bei Kindern und Jugendlichen kann Vernachlässigung (siehe: Hospitalismus, Deprivationssyndrom, Deprivation) die Ursache sein.

Die individuelle Prädisposition oder Vulnerabilität spielt bei dem möglichen Auftreten und bei der Form der Anpassungsstörung eine bedeutsame Rolle; es ist dennoch davon auszugehen, dass das Krankheitsbild ohne die Belastung nicht entstanden wäre.

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Nives Tomalin (Clan Formento - Tomalin)

Ein Burnout-Syndrom (englisch (to) burn out: „ausbrennen“) bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.

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Don Ermete (Kein Clan)

D-L

Eine Demenz (lat. Dementia „ohne Geist“ bzw. Mens = Verstand, de = abnehmend) ist ein Defizit in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, das zu einer Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen führt und meist mit einer diagnostizierbaren Erkrankung des Gehirns einhergeht. Vor allem ist das Kurzzeitgedächtnis, ferner das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik; bei einigen Formen auch die Persönlichkeitsstruktur betroffen. Maßgeblich ist der Verlust bereits erworbener Denkfähigkeiten im Unterschied zur angeborenen Minderbegabung. Heute sind verschiedene Ursachen von Demenzen geklärt; einige Formen können in gewissem Umfang behandelt werden, d. h. die Symptome können im Anfangsstadium einer Demenz verzögert werden. Die am häufigsten auftretende Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit. Eine Demenz kann auf ganz verschiedenen Ursachen beruhen, für die Therapie ist die Klärung dieser Unterscheidungsmerkmale wichtig.

Die diagnostischen Kriterien für eine Demenz beinhalten Kombinationen von Defiziten in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, die zu einer Beeinträchtigung von sozialen und beruflichen Funktionen führen. Als Leitsymptom gilt die Gedächtnisstörung. Am Anfang der Erkrankung stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit, in ihrem weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses, so dass die Betreffenden zunehmend die während ihres Lebens erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten verlieren.

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Toni Nones (Clan Nones)
Adelheid Lechner (Clan Lechner - Lassman)

In der Medizin und der Allgemeinen Psychologie gilt die Orientierung (mental) als die kognitive Fähigkeit, sich bezüglich Zeit, Ort, Situation und der eigenen Person (autopsychische Orientierung) zurechtzufinden. Als Voraussetzungen für eine normgerechte Orientierung gelten ein ungestörtes Bewusstsein, eine leistungsfähige Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Zeitsinn und Gedächtnis.[5]

Eine inkonstante Orientierung wird auch als Orientierungsstörung bezeichnet, eine fehlende Orientierung als Desorientiertheit. Sie betreffen zunächst vorrangig die zeitliche, dann die situative und örtliche, schließlich die autopsychische Orientierung. Orientierungsstörungen finden sich beispielsweise im Zusammenhang mit Bewusstseinsstörungen, Gedächtnisstörungen, Psychosen, organischem Psychosyndrom, Demenz oder Wahrnehmungsstörungen[5] (ICD-10-Code R41 - Sonstige Symptome, die das Erkennungsvermögen und das Bewusstsein betreffen). Schwere Orientierungsstörung wie Schlafwandeln und andere psychogene Orientierungsstörung werden dem Symptomkomlex F44 Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen) zugerechnet. Desorientiertheit tritt auch als Akute vorübergehende psychotische Störung (ICD-10 F23) oder als Reaktion auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (F43) auf.

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Don Ermete (Kein Clan)

Eltern-Kind-Entfremdung (EKE), auch: elterliches Entfremdungssyndrom (engl. Parental Alienation Syndrome (PAS) beschreibt ein Konzept in der Entwicklungspsychologie, welches eine dauerhafte und nach rationalen Maßstäben unbegründete Ablehnung eines getrennt lebenden Elternteils beschreibt. Das Konzept wurde von Richard Gardner formuliert.

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Rina Formento (Clan Formento - Tomalin)

Folie à deux [fɔˈli aˈdø] (frz. „Geistesstörung zu zweit“), auch „induzierte wahnhafte Störung“, „gemeinsame psychotische Störung“ (DSM-IV 297.3), „psychotische Infektion“ oder „symbiontischer Wahn“, bezeichnet die relativ seltene, ganze oder teilweise Übernahme einer Wahnsymptomatik durch einen nahestehenden, primär nicht wahnkranken Partner. Nach einer Trennung verschwindet der Wahn meist bei der vormals gesunden Person. Eine soziale Isolation wird als wichtiger Risikofaktor für das Auftreten der Störung gesehen.

Neuere Studien weisen allerdings darauf hin, dass die gegenwärtigen Klassifikationskriterien unzureichend sein könnten, um alle Erscheinungsbilder einer Folie à deux zu erfassen; dass das Spektrum der übertragbaren Symptome wesentlich größer ist; dass die "vormals gesunde" Person tatsächlich sehr gefährdet ist, eine psychiatrische Erkrankung zu entwickeln oder bereits an einer signifikanten Störung zu leiden; und dass eine Trennung der Partner in einer großen Zahl der Fälle nicht ausreicht, die Störung zu beheben.

Die „induzierte wahnhafte Störung“ ist differenzialdiagnostisch vom „konformen Wahn“ (sich zusammenfügender Wahn) zu trennen, der eine gemeinsame Weiterentwicklung der jeweiligen Wahnsymptomatik bei zwei primär Erkrankten bezeichnet.

Der Begriff Folie à deux wurde von Ernest-Charles Lasègue geprägt. Er beschrieb dieses Phänomen in einem 1877 gemeinsam mit Jules Farlet veröffentlichten Artikel als Wechselbeziehung zwischen den „Psychopathologien verwandter Personen“.

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Manfred Lechner (Clan Lechner - Lassman)
Erwin Lechner (Clan Lechner - Lassman)
Enrico Antonaz (Clan Antonaz)
Manrico Antonaz (Clan Antonaz)

Leo Kanner war der Erstbeschreiber des frühkindlichen Autismus. Bereits 1943 diagnostizierte er bei elf Kindern eine „Autistische Störung des affektiven Kontakts“, welche später unter dem Namen frühkindlicher Autismus bekannt wurde.

Der frühkindliche Autismus, auch Kanner-Syndrom, Kanner-Autismus oder infantiler Autismus genannt, wird in der ICD-10-Klassifikation unter die tiefgreifenden Entwicklungsstörungen gerechnet.

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Sauro Formento Jr. (Clan Formento - Tomalin)

Die generalisierte Angststörung (GAS) ist nach ICD-10 (F41.1) eine Form der "sonstigen Angststörungen". Dabei verselbständigt sich die Angst und verliert ihre Zweckmäßigkeit und Relation.

Der Patient erlebt eine generalisierte und anhaltende Angst, die nicht (wie bei den phobischen Störungen) auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt ist, sondern vielmehr frei flottiert.

Inhalt der Angst ist in den meisten Fällen eine unbegründete Sorge und Befürchtungen vor zukünftigen Unglücken oder Erkrankungen, die einen selbst oder Angehörige betreffen, sowie eine große Anzahl weiterer Sorgen und Vorahnungen. Der Patient ist kaum oder nicht in der Lage die alltäglichen Aufgaben zu bewältigen. Er hat Angstzustände, die kaum Kraft für einen normalen Lebenswandel lassen. Die Angstzustände treten bei vielen Situationen auf. Der Betroffene bekommt Panik vor Menschenmengen, Aufzügen, öffentlichen Verkehrsmitteln, in einfachen und ganz alltägliche Situationen, in denen die Angst des Betroffenen für den Normalbürger nicht nachzuvollziehen ist. Die Lebenszeitprävalenz liegt bei 4-5%, die Krankheit beginnt meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr, Frauen sind häufiger betroffen als Männer, oft im Zusammenhang mit belastenden Lebensumständen. Der Verlauf ist unterschiedlich, neigt aber zu Schwankungen und Chronifizierung.

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Argenia Nones (Clan Nones)

Unter Halluzination versteht man eine Wahrnehmung eines Sinnesgebietes, ohne dass eine Reizgrundlage vorliegt. Das bedeutet zum Beispiel, dass physikalisch nicht nachweisbare Objekte gesehen, oder Stimmen gehört werden, ohne dass jemand spricht. Halluzinationen können alle Sinnesgebiete betreffen. Bei einer Illusion hingegen wird ein real vorhandener Sachverhalt verändert wahrgenommen: Ein tatsächlich vorhandener feststehender Gegenstand scheint sich zu bewegen oder in irregulären Mustern werden scheinbar Gesichter erkennbar.

Eine Halluzination hat per definitionem für den Halluzinierenden Realitätscharakter bzw. kann nicht von der Realität unterschieden werden. Im Gegensatz dazu merkt die Person bei einer Pseudohalluzination, dass es sich nicht um eine reale Wahrnehmung handelt. Pseudohalluzinationen können auch bei Übermüdung und im Halbschlaf vorkommen.

Von der Halluzination zu unterscheiden ist die Wahnwahrnehmung. Dabei wird einer realen, also auch von anderen nachzuvollziehenden Wahrnehmung eine wahnhafte Bedeutung zugemessen. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn jemand fest davon überzeugt ist, dass das zufällige Läuten einer Kirchenglocke ein Signal an seine Verfolger darstellt, ihn jetzt zu ergreifen.

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Terenzio Antonaz (Clan Antonaz)

Die Bezeichnung Hysterie (von agrch. ὑστἐρα (hystera) = Gebärmutter, verwandt mit lat. uterus) als psychologischer Fachbegriff für eine neurotische Störung gilt inzwischen als veraltet und wurde im ICD-10 durch die Bezeichnungen dissoziative Störung (F44) bzw. Histrionische Persönlichkeitsstörung (F60.4) ersetzt, – nicht zuletzt, weil dem Begriff der Hysterie aus etymologischer Sicht eine Verbindung mit dem weiblichen Geschlecht sowie eine negative Bewertung anhaftet. Andere gebräuchliche Synonyme sind: histrionische Reaktion, Konversionsstörung, Konversionshysterie, Somatisierungsstörung (bei multiplen, häufig wechselnden körperlichen Syndromen) sowie psychoreaktives Syndrom.

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Urania Centanin (Clan Nones)
Maria Lechner (Clan Lechner - Lassman)
Rina Formento (Clan Formento - Tomalin)

Das Jamais-vu-Erlebnis [ʒamɛˈvy] (franz. für niemals gesehen) beschreibt das Gegenteil vom Déjà-vu-Erlebnis.

Bei diesem psychologischen Phänomen wird eine Person, ein Umstand oder ein Ort – obwohl eigentlich bekannt – als völlig fremd oder neu empfunden. Das Erlebnis findet unter ähnlichen Umständen wie das Déjà-vu-Erlebnis statt und ist von der gleichen emotionalen Irritation begleitet. Beim gesunden Menschen tritt es plötzlich oder während einer Erschöpfung auf. Als Begleiterscheinung von Neurosen, Psychosen oder Hirnerkrankungen, vor allem des Temporallappens, können Jamais-vu-Erlebnisse gehäuft auftreten.

Im Gegensatz zur Agnosie oder auch der illusionären Verkennung ist das Jamais-vu-Erlebnis eine temporäre Erscheinung und kann in einer nachfolgenden Reflexionsphase bewusst eingeordnet werden.

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Genise Formento (Clan Formento - Tomalin)

Katatonie (altgr. κατατονία ,Erschlaffung‘, ursprünglich κατά ,von oben nach unten‘ und τόνος ,(An-)Spannung‘, hier ,Anspannung von Kopf bis Fuß‘) ist ein psychomotorisches Syndrom. Auftreten kann sie als Begleiterscheinung von psychischen Erkrankungen wie schweren Depressionen und vor allem katatoner Schizophrenie, von Stoffwechselstörungen, Einwirkungen von Alkohol und anderen Drogen.

Katatonie äußert sich in unnatürlichen, stark verkrampften Haltungen des ganzen Körpers; diesbezüglich sind folgende Begriffe relevant:

* Stupor (Starre des ganzen Leibes),
* Mutismus (beharrliches Schweigen),
* bizarre Haltungsstereotypien,
* Flexibilitas cerea (wachserner Widerstand der Muskulatur bei passiver Bewegung).
* Negativismus (Widerstand gegenüber allen Aufforderungen oder Versuchen, sich zu bewegen – oder statt dessen Bewegungen, die das Gegenteil der Aufforderung ausführen).
* Katalepsie (Beibehaltung der Körperstellung nach passiver Bewegung).

Die Krankheitsvariante ist aufgrund der fehlenden Wasser- und Nahrungsaufnahme lebensbedrohlich.

Der Erstbeschreiber des Krankheitsbildes war Karl Ludwig Kahlbaum (1828–1899), Psychiater und Inhaber einer Privatheilanstalt für Nerven- und Gemütskranke in Görlitz.

Die katatone Schizophrenie, eine Unterform der „Gruppe der Schizophrenien“ (Eugen Bleuler, 1911) geht mit Störungen der Motorik einher, die zwischen den Extremen Erregung und Passivität alternieren können.

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Adelheid Lechner (Clan Lechner - Lassman)

M-R

Nach Alfred Adler. Beschreibt zunächst das Aufbegehren vieler Frauen gegen die Einschränkungen, die die traditionelle weibliche Geschlechtsrolle ihnen auferlegt. Dieses Konzept des ehemaligen Freud-Schülers entspricht also ungefähr den sozialen Anlässen, die zum Penis-Neid beitragen, wie Freud ihn sah. Aber auch der Mann selbst protestiert gegen seinen inneren Anteil an Weiblichkeit und gegen seine Abhängigkeit von der Frau als Mutter und als Sexualobjekt

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Sauro Formento (Clan Formento - Tomalin)

Mit dem Begriff Narzissmus ist im weitesten Sinn die Selbstliebe als Liebe gemeint, die man dem Bild von sich entgegenbringt. Im engeren Sinn bezeichnet er eine auffällige Selbstbewunderung oder Selbstverliebtheit und übersteigerte Eitelkeit.

Im Anschluss an das psychoanalytische Konzept kann man so grundsätzlich einen psychogenetischen Narzissmus-Begriff (Narzissmus als notwendige Entwicklungsstufe und allgegenwärtiges, normales Phänomen) von dem geläufigeren, diagnostisch verwendeten, negativ konnotierten Begriff unterscheiden. Freud meinte mit Narzissmus die Libido, die auf das eigene Ich gerichtet ist, anstatt auf die Objekte. Dies führt zu einer Charaktereigenschaft, bei der ein geringes Selbstwertgefühl durch übertriebene Einschätzung der eigenen Wichtigkeit und dem großen Wunsch nach Bewunderung kompensiert wird. Diesem charakterpathologischen Narzissmus-Begriff folgt im Wesentlichen auch die diagnostische Verwendung.

In der weiteren Entwicklung des Begriffes kam es jedoch zu einem Wandel der Bedeutung. Der Narzissmus wurde etwa von Kohut als wichtige Phase der Entwicklung angesehen, die jeder Mensch durchläuft und die auch im Erwachsenenalter die wichtige Funktion übernimmt das Selbst als psychische Struktur zu stabilisieren. Störungen entstehen vor allem, wenn dem Kind nicht genügend Zuwendung, Aufmerksamkeit, Achtung, Bestätigung usf. zukommt.

Umgangssprachliche Begriffe mit ähnlichem Inhalt wie Profilneurose oder Geltungssucht sind nicht genau definiert und finden in der Psychologie keine Anwendung.

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Sauro Formento (Clan Formento - Tomalin)

Als Neuroleptikum (etwa „Nervendämpfungsmittel“) wird ein Medikament bezeichnet, das als psychotrope Substanz eine antipsychotische, sedierende und psychomotorische Wirkung besitzt und vor allem zur Behandlung von Psychosen eingesetzt wird. Darüber hinaus werden hochpotente Neuroleptika (wie z. B. Droperidol) zusammen mit einem Opioid-Analgetikum (Fentanyl) zur Neuroleptanalgesie, einer Sonderform der Analgesie, verwendet.[1] Der Begriff Neuroleptika wurde 1955 eingeführt, seit den 1990er Jahren werden diese Medikamente häufig auch Antipsychotika genannt.

Der Einsatz von neuroleptischen Medikamenten ist heute üblicher Standard bei der Behandlung von akuten Psychosen, wobei nicht jede akute Psychose mit Neuroleptika behandelt wird (siehe Antidepressiva). Eine dauerhafte Medikation, nach Möglichkeit in geringerer Dosierung als in der Akutphase, kann erneuten Phasen akuter psychotischer Störungen vorbeugen.

Mit Einführung der Neuroleptikamedikation Anfang der fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts ist der Anteil an im Krankenhaus behandelten Menschen mit psychotischen Symptomen aus dem schizophrenen Formenkreis signifikant gesunken.

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Giovanna Gassion (Kein Clan)

Die Notfallpsychologie befaßt sich mit der Vorbeugung und Bewältigung posttraumatischer Belastungsstörungen nach psychisch erschütternden Ereignissen. Die Zahlen sind hoch: Jahr für Jahr erleben etwa 4,5 Mio. Menschen in der Bundesrepublik Deutschland ein psychisch erschüttendes Ereignis. Davon sind nur ca. 1% in ein Großschadensereignis (Flugzeug-, Bahn- oder Busunglück oder anderes) verwickelt. Den größten Anteil machen die ganz "normalen" Verkehrsunfälle aus (ca. 64%), gefolgt von den Opfern von Straftaten (ca. 25%) und schließlich erleiden ca. 10% Arbeitsunfälle. Auch die Angehörigen sind mitbetroffen. Dazu kommen bei sehr schlimmen Ereignissen die Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte und andere Helfer, wie Rettungsassistenten, Notärzte usw.

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Betroffene Personen:
Giovanna Gassion (Kein Clan)

Die Viktimologie, auch bekannt als Opferforschung, ist eine Unterdisziplin der Kriminologie, die sich mit den Opfern von Straftaten befasst. Gegenstand der Forschung sind die Opferpersönlichkeitsstrukturen, der Prozess des Opferwerdens (Viktimisierung), die Beziehungsstrukturen zwischen Opfer und Tätern und die Folgen für die Opfer einer Straftat. Der Begriff Viktimologie stammt aus dem Lateinischen, er bezieht sich auf das Wort „victima“ (das Opfer), dessen Wortstamm von „vincire“ (binden) und „vincere“ (siegen) herrührt.

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Betroffene Personen:
Wilfred (Kein Clan)
Polverone (Kein Clan)

Als Panikattacke wird das einzelne plötzliche und in der Regel nur einige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion (fight or flight) ohne objektiven äußeren Anlass bezeichnet. Oft ist den Betroffenen nicht klar, dass ihre Symptome Ausdruck einer Panikreaktion darstellen. Die ursprünglich der Energiebereitstellung (und damit dem Überleben) dienenden vegetativen Reaktionen im Körper werden dadurch als (lebens-) bedrohlich erlebt, was die Panik weiter antreibt.

Bei einigen Personen können die Panikattacken sich auch über einen längeren Zeitraum (bis zu mehreren Stunden) mit abgeschwächten Symptomen erstrecken. Weiterhin stehen bei einigen Personen die psychischen Symptome (Angstgedanken, Derealisation und Depersonalisation) im Vordergrund, während die physischen kaum ausgeprägt sind. Beiden Gruppen gemeinsam ist, dass die Symptome oft nicht als Auswirkung einer Panik erkannt werden.

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Betroffene Personen:
Zeno Formento (Clan Formento - Tomalin)
Perla Formento (Clan Formento - Tomalin)

Unter Phantomschmerz (oder im allgemeineren Sprachgebrauch Phantomglied) versteht man die Empfindung, eine amputierte oder fehlende Gliedmaße (sogar ein Organteil wie der Appendix kann betroffen sein) sei immer noch am bzw. im Körper vorhanden und bewege sich sogar entsprechend mit anderen Körperteilen.

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Florian Lassman (Clan Lechner - Lassman)

Als Posttraumatische Belastungsstörung (Abk.: PTBS; engl.: Post-traumatic Stress Disorder, Abk.: PTSD) werden unterschiedliche psychische und psychosomatische Symptome zusammengefasst, die als Langzeitfolgen eines Traumas oder mehrerer Traumata auftreten können. Weitere Synonyme für „Posttraumatische Belastungsstörung”: Posttraumatische Belastungserkrankung, Posttraumatisches Belastungssyndrom, Psychotraumatische Belastungsstörung, basales psychotraumatisches Belastungssyndrom. Die PTBS entsteht „als eine verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde“. Schwere, Zeitpunkt und Dauer der zugrundeliegenden Traumatisierung haben dabei Auswirkungen auf das Ausmaß und den Grad der Manifestation der Störungen. Durch eine frühzeitige psychotherapeutische Intervention kann der Entwicklung einer PTBS entgegengewirkt werden, siehe Psychotraumatologie.

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Ignazio Formento (Clan Formento - Tomalin)

Die primäre Insomnie (Syn. Agrypnie, Schlaflosigkeit) zählt zu den Schlafstörungen und zeichnet sich, im Gegensatz zur sekundären Form, durch das Fehlen einer organischen oder psychiatrischen Erkrankung aus.

Folgt man streng den Diagnosekriterien von DSM-IV und ICD-10, hat die primäre Insomnie eine Prävalenz von etwa 3 % in der Gesamtbevölkerung. Frauen sind hierbei häufiger betroffen als Männer. Betrachtet man nicht-organische Schlafstörungen mit oder ohne Tagesmüdigkeit unabhängig der Kriterien liegt die Prävalenz bei bis zu einem Drittel der Gesamtbevölkerung.

Meist liegt der primären Insomnie ein auslösendes Lebensereignis zugrunde. Dies führt entweder zu schlafbehindernden Gedanken oder zur Aktivierung bzw. Erregung und setzt dann einen entsprechenden Teufelskreis in Gange. Auch können ungünstige Schlafgewohnheiten diesen Circulus vitiosus in Gang setzen.

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Don Ermete (Kein Clan)

Eine psychische oder seelische Störung ist eine erhebliche Abweichung von der Norm im Erleben oder Verhalten, die die Bereiche des Denkens, Fühlens und Handelns betrifft. Als weiteres Kriterium für eine Diagnose einer psychischen Störung wird neben der Abweichung auch psychisches Leiden auf Seiten der Betroffenen vorausgesetzt. Die Wissenschaften, die sich primär mit Störungen der Psyche beschäftigen, sind die Klinische Psychologie und die Psychiatrie.

Die Bezeichnung wurde von der WHO anstelle des Ausdrucks „Psychische Erkrankung“ eingeführt, um eine Stigmatisierung Betroffener zu vermeiden.

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Urania Centanin (Clan Nones)
Adua Formento (Clan Formento - Tomalin)
Regina Formento (Clan Formento - Tomalin)
Fernanda Tomalin (Clan Formento - Tomalin)
Nives Tomalin (Clan Formento - Tomalin)
Rina Formento (Clan Formento - Tomalin)

Psychotraumatologie ist ein eigenständiger Zweig der Psychotherapie. Sie befasst sich mit der Erforschung und Behandlung seelischer Verwundungen (Traumata). In den Medien und auch der Fachliteratur ist gleichbedeutend von „Traumatherapie“ die Rede.

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Betroffene Personen:
Giovanna Gassion (Kein Clan)

Regression beschreibt innerhalb der psychoanalytischen Theorie einen psychischen Abwehrmechanismus. Mit dem Ziel der Triebimpuls-Abwehr oder der Angstbewältigung erfolgt ein zeitweiliger Rückzug auf eine frühere Entwicklungsstufe in der Persönlichkeitsentwicklung mit einfacheren, primitiveren Reaktionen und in der Regel auch tieferem Anspruchsniveau.

Wie alle Abwehrmechanismen läuft Regression – in Bezug auf das verursachende Problem – überwiegend unbewusst ab und dient der Stabilisierung des psychischen Gleichgewichts. In diesem Sinne ist sie nicht von vornherein dysfunktional, sondern Teil der Fähigkeit zur Selbststeuerung. Der Begriff der Regression wurde von Sigmund Freud in die psychoanalytische Praxis eingeführt.

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Betroffene Personen:
Armin Lassman (Clan Lechner - Lassman)
Maria Lechner (Clan Lechner - Lassman)

Das Stimulus-Response- (S-R-) oder Reiz-Reaktions-Modell ist ein Modell der behavioristischen Psychologie, das Reiz und Reaktion nach Art des Black-Box-Modells verknüpft. Der Begriff Reiz bezeichnet hier nicht, wie in der Physiologie, ein diskretes physikalisches Ereignis, sondern sämtliche (relevanten) inneren und äußeren Reize einer gegebenen Situation.

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Betroffene Personen:
Wilfred (No Clan)

In der allgemeinen Psychologie wird die unbewusste Wahrnehmung des eigenen Ausdrucksverhaltens (Körperhaltung, Gestik, Mimik) und deren Wirkung auf das eigene Wohlbefinden als Feedback bezeichnet. In einem Experiment von Strack et al. (1988) wird beschrieben, dass die Bewertung des subjektiv empfundenen Witzes von Cartoons besser ausfällt, wenn die Probanden die für Freude typischen Gesichtsmuskeln aktivieren.

In der Psychologie/Kommunikationstheorie hat Paul Watzlawick mit der Beschreibung von Kommunikationskreisläufen, die keinen Anfang und kein Ende haben (also willkürlich "interpunktiert" werden können), Rückkopplungsvorgänge thematisiert. Er spricht dabei von "symmetrischer Eskalation" bzw. von "Komplementarität". Gemeint ist die gegenseitige Bedingtheit der Verhaltensäußerungen von Kommunikationspartnern, die im einen Fall um den gleichen Platz in Konkurrenz geraten, im anderen Fall sich in ergänzenden Rollen gegenseitig bestärken bzw. festhalten.

Ein ähnliches Konzept vertritt Walter Milowiz in einer systemischen Theorie, die er primär auf die Sozialarbeit anwendet. Hier werden Rückkopplungskreise und eskalierende Entwicklungen in der Interaktion zwischen Personen und Ihrer Umgebung als Beschreibung für soziale Problemlagen fokussiert.

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Betroffene Personen:
Giovanna Gassion (Kein Clan)

S-Z

Die Viktimologie, auch bekannt als Opferforschung, ist eine Unterdisziplin der Kriminologie, die sich mit den Opfern von Straftaten befasst. Gegenstand der Forschung sind die Opferpersönlichkeitsstrukturen, der Prozess des Opferwerdens (Viktimisierung), die Beziehungsstrukturen zwischen Opfer und Tätern und die Folgen für die Opfer einer Straftat. Der Begriff Viktimologie stammt aus dem Lateinischen, er bezieht sich auf das Wort „victima“ (das Opfer), dessen Wortstamm von „vincire“ (binden) und „vincere“ (siegen) herrührt.

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Betroffene Personen:
Wilfred (Kein Clan)
Polverone (Kein Clan)

Schizophrenie (von altgriechisch σχίζειν s'chizein „abspalten“ und φρήν phrēn „Seele, Zwerchfell“) ist eine schwere psychische Erkrankung. Sie gehört zu den endogenen Psychosen und ist durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität gekennzeichnet. Es werden verschiedene Erscheinungsformen unterschieden. Im stationären Bereich der Psychiatrie ist die Schizophrenie eine der häufigsten Diagnosen.

Der Begriff „Schizophrenie“ wurde am 24. April 1908 von dem Schweizer Psychiater Eugen Bleuler in einer Sitzung des deutschen Vereins für Psychiatrie erstmals öffentlich vorgestellt. Im selben Jahr veröffentlichte Eugen Bleuler den Artikel „Die Prognose der Dementia praecox (Schizophreniegruppe)“ in der „Allgemeinen Zeitschrift für Psychiatrie und psychischgerichtliche Medizin“ und 1911 die bekannte Schrift „Dementia praecox oder die Gruppe der Schizophrenien“. Bleulers Konzept der Schizophrenie trat in Konkurrenz zum Konzept der Dementia praecox (vorzeitige Demenz) von Emil Kraepelin.

Schizophrenie ist nicht vergleichbar mit dauerhaften kognitiven Leistungseinbußen, auch wenn der Begriff Dementia praecox diesen Irrtum zu bekräftigen scheint. Es ist Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion, ob es sich bei der Schizophrenie um eine einzige Krankheitseinheit (Entität) handelt oder ob sie eine inhomogene Gruppe von Erkrankungen mit unterschiedlichen Ursachen darstellt.

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Betroffene Personen:
Lorenzetto (Clan Lechner - Lassman)
Dori Codognotto (Clan Formento - Tomalin)

Schlafstörungen können nach der der internationale Klassifikation der Schlafstörungen („International Classification of Sleep Disorders“, kurz ICSD-2) von 2005 in 8 Gruppen eingeteilt werden:

1. Insomnien
2. Schlafbezogene Atmungsstörungen
3. Hypersomnien zentralen Ursprungs, nicht bedingt durch circadiane Rhythmusstörungen, schlafbezogene Atmungsstörungen oder andere Ursachen eines gestörten Schlafes
4. zirkadiane Rhythmusstörungen
5. Parasomnien
6. Schlafbezogene Bewegungsstörungen
7. Isolierte Symptome, augenscheinlich normale Varianten, und ungeklärte Probleme
8. andere Schlafstörungen

Zu den Insomnien (ungenau: Schlaflosigkeit = Agrypnie) zählen Schwierigkeiten beim Einschlafen, Störungen des Durchschlafens und vorzeitiges Erwachen. Die Schlafapnoe (vorübergehende Atemstillstände im Schlaf, meist mit Schnarchen verbunden) ist eine schlafbezogene Atmungsstörung. Als Hypersomnie wird übermäßiges Schlafen bezeichnet. Zirkadiane Schlafstörungen finden sich zum Beispiel bei Schichtarbeit oder Jetlag. Parasomnien sind sogenannte Arousalstörungen aus dem Schlaf wie Schlafwandeln (Somnambulismus), Albträume, nächtliches Aufschrecken (Pavor nocturnus), nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus). Unter die schlafbezogenen Bewegungsstörungen fällt das Syndrom der unruhigen Beine (Restless-Legs-Syndrom). Eine Schlaflosigkeit, die weder auf eine organische, noch auf eine psychiatrische Grunderkrankung bzw. eine der oben genannten Schlafstörungen zurückzuführen ist, nennt man primäre Insomnie.

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Betroffene Personen:
Don Ermete (Kein Clan)

Als Somatoforme Störungen werden körperliche Beschwerden bezeichnet, die sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen. Dabei stehen neben Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit und Erschöpfung Schmerzsymptome an vorderster Stelle, gefolgt von Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, sexuellen und pseudoneurologischen Symptomen.

Somatoforme Störungen treten bei ca. 80 % der Bevölkerung zumindest zeitweise auf, gehen in der Regel „von selbst“ vorüber und werden kaum beachtet. Bei einigen Personen (die Angaben über die Häufigkeit schwanken zwischen 4 % und ca. 20 %) können sich diese Beschwerden aber chronifizieren und eine zentrale Rolle im Leben einnehmen. Sie gehören zu den häufigsten Störungsbildern bei Patienten von Allgemeinärzten und Allgemeinkrankenhäusern. Mindestens 20 % der Patienten, die einen Hausarzt aufsuchen, leiden an einer somatoformen Störung; aus stationären Abteilungen werden somatoforme Störungen in einer Häufigkeit von 10 bis zu 40 % der Patienten berichtet. Patienten mit somatoformen Störungen gelten traditionell als schwierig beim Hausarzt und als unmotiviert beim Psychotherapeuten. Die Kosten für die Behandlung dieser Personengruppe sind immens und liegen bis zu 14 mal höher als die durchschnittlichen Pro-Kopf-Behandlungsausgaben.

Der Begriff „Somatoforme Störungen“ wurde 1980 in die offiziellen Klassifikationssysteme eingeführt. In der Internationalen Klassifikation von Krankheiten (ICD-10) werden sie in der Kategorie F45 erfasst. Traditionelle Bezeichnungen für Krankheitsbilder aus diesen Kategorien sind z. B. psychogene Störungen, funktionelle Störungen, vegetative Dystonie, allgemeines psychosomatisches Syndrom, Konversionshysterie, Briquet-Hysterie, psychische Überlagerung.

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Betroffene Personen:
Greta Ghiozzi (Clan Lechner - Lassman)
Gertrude Lechner (Clan Lechner - Lassman)

Extreme Stimmungsschwankungen deuten auf ein seelisches Defizit oder eine psychische Erkrankung hin. In der Psychiatrie lassen sich Stimmungen erfolgreich durch Psychotherapie oder auch, falls nötig, durch Psychopharmaka beeinflussen.

Viele Tätigkeiten des menschlichen Lebens können bewusst oder unbewusst als Strategien verstanden werden, Stimmungen zu verändern (vergl. Emotionale Intelligenz); so auch Daniel Goleman (in Emotionale Intelligenz, dt. 1996): „Alles, vom Lesen eines Romans oder vom Fernsehen bis zu den Aktivitäten und Freuden, für die wir uns entscheiden, kann als ein Bemühen aufgefasst werden, zu erreichen, dass wir uns besser fühlen.“

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Betroffene Personen:
Edwige Lechner (Clan Lechner - Lassman)

Sublimierung oder Sublimieren (von lat. sublimis „hoch in der Luft befindlich, schwebend“, sublime (Adverb) „in der Höhe, in die Höhe“) bedeutet ganz allgemein, dass etwas auf eine höhere Stufe gebracht wird, sozusagen ein „Verwandlungsprozess”. Der gleiche Wortstamm wird auch in Wendungen wie „ein sublimer Einfall“ in der Bedeutung „ein besonders feiner, erhabener Einfall“ gebraucht.

Sigmund Freud verstand unter Sublimierung eine Umwandlung oder Umlenkung von Triebwünschen in eine geistige Leistung oder kulturell anerkannte Verhaltensweise (Bereiche wie Kultur, Religion oder Wissenschaften). Sie gehört damit zu den Abwehrmechanismen des Ichs.

Nach psychoanalytischer Ansicht ist die Entstehung der gesamten menschlichen Kultur ein Ergebnis von Sublimierung. So kann die Hingabe einer Krankenschwester oder eines Krankenpflegers an ihre/seine pflegerische Aufgabe als Sublimierung ihrer/seiner Sexualität verstanden werden. Sublimierung von aggressiven Triebimpulsen soll zur Berufswahl des Chirurgen oder der Chirurgin führen können. Insbesondere in der künstlerischen Tätigkeit und im wissenschaftlichen Forschertum sieht Freud eine Überführung niederer Triebregungen in höhere Bereiche.

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Betroffene Personen:
Desire’ Nones (Clan Nones)
Regina Formento (Clan Formento - Tomalin)
Fernanda Tomalinn (Clan Formento - Tomalin)

Suizid (von neulateinisch suicidium aus caedes: „Tötung“ und sui: „seiner selbst“, also sui caedes: „Tötung seiner selbst“), auch Selbsttötung, Selbstmord oder Freitod, ist das willentliche Beenden des eigenen Lebens, sei es durch beabsichtigtes Handeln oder absichtliches Unterlassen von lebenserhaltenden Maßnahmen, z. B. lebenswichtige Medikamente, Nahrungsmittel oder Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Das Wort „Suizid“ wird in der modernen Wissenschaftssprache bevorzugt, während der sprachlich häufiger gebrauchte Ausdruck „Selbstmord“ als Lehnübersetzung bereits im 17. Jahrhundert ebenfalls aus „suicidium“ entstand. Die Bezeichnung „Selbstmord“ ist jedoch aus juristischer Sicht inkorrekt, da eine Selbsttötung nicht die heutigen juristischen Kriterien eines Mordes erfüllt.

Mit dem Suizid befassen sich Wissenschaften wie die Psychiatrie, Psychologie, Soziologie, Philosophie, Theologie und die Rechtswissenschaft. Als eigenständige Wissenschaft, die sich mit dem Suizid besonders aus psychiatrisch-medizinischer Sicht beschäftigt, hat sich im 20. Jahrhundert die Suizidologie herausgebildet. Daneben gibt es praktische Ansätze zur Suizidverhütung und zur Betreuung derjenigen, die einen Suizidversuch – eine Suizid-Handlung, die nicht direkt zum Tod geführt hat – unternommen haben, sowie der Angehörigen von Suizidenten.

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Betroffene Personen:
Wilfred (Kein Clan)

Der Begriff Trauer bezeichnet die durch ein betrübendes Ereignis, namentlich durch den Verlust nahestehender oder verehrter Personen, oder durch die Erinnerung an solche Verluste, auch zu erwartende verursachte Gemütsstimmung und deren Kundgebung nach außen.

Trauer bezeichnet
- einen emotionalen Zustand. Es ist ein Gefühl der Niedergeschlagenheit, eines Mangels an Lebensfreude (kurzzeitig oder länger andauernd) oder eines seelischen Rückzugs, einer starken Kränkung;
- einen Prozess bei der Bewältigung von Krankheit, des Sterbens und insbesondere nach dem Tod eines geliebten Menschen oder auch bei einem sonstigen schweren Verlust.

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Betroffene Personen:
Urania Centanin (Clan Nones)
Notburg Lechner (Clan Lechner - Lassman)
Armin Lassman (Clan Lechner - Lassman)
Maria Lechner (Clan Lechner - Lassman)
Terenzio Antonaz (Clan Antonaz)
Giuliano Lechner (Clan Antonaz)
Primo Antonaz (Clan Antonaz)

Bei der Trennungsangst verspüren Kinder zum Teil heftige Ängste in Abwesenheit ihrer Bezugspersonen. Es handelt sich dabei – im Gegensatz zur Trennungsangst beim Erwachsenen – um eine normale Entwicklungsphase, die zwischen dem 7. und dem 18. Monat auftritt. Die bei der Trennung auftretenden Ängste werden als pathologisch eingestuft, wenn „eine unübliche Ausprägung, eine abnorme Dauer über die typische Altersstufe hinaus und dadurch deutliche Probleme in sozialen Funktionen“ auftreten.

Die Trennungsangst wird häufig durch die sich entwickelnde Bindung sowie durch die fortschreitende kognitive Entwicklung erklärt. Hierbei entwickelt das Kind um den 8. Monat erste Grundzüge der Objektpermanenz. Nach Jean Piaget ist die Objektpermanenz das Wissen, dass ein Objekt weiterexistiert, auch wenn es nicht direkt wahrgenommen wird. Dies scheint die kognitive Voraussetzung zu sein, überhaupt Trennungsangst entwickeln zu können. Vor diesem Entwicklungsschritt (etwa 6. bis 8. Monate) lösen Trennungen Unbehagen aus. Es existiert aber noch kein spezifisches Vermissen eines Objektes, also der Bezugsperson.

Im Trennungszustand scheinen beim Kind Bedürfnisse nach Sicherheit, Schutz, Kontakt und Kommunikation frustriert zu werden. In der Bindungstheorie wird das Auftreten von Ängsten bei Trennung von wichtigen Bezugspersonen als evolutionäre Notwendigkeit erklärt. Für das Kind spielt die Aufrechterhaltung der Nähe zur Bezugsperson eine existenzielle, lebensnotwendige Bedeutung. Die auftretende Angst und das Zeigen von Protest dienen also dem Überleben.

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Betroffene Personen:
Enrico Antonaz (Clan Antonaz)
Manrico Antonaz (Clan Antonaz)

Mit Verdinglichung wird in der marxistischen Theorie das behauptete Phänomen bezeichnet, dass in der kapitalistischen Gesellschaft gesellschaftliche Verhältnisse (beispielsweise das Verhältnis einer individuellen Arbeitsleistung zur gesellschaftlichen Gesamtarbeit) in der Form von Dingen in Erscheinung treten würden, denen eine Eigengesetzlichkeit, das „automatische Subjekt“, innewohne, die vom Menschen nicht mehr gestaltbar sei (nach Marx als Teil des „Warenfetischismus“ oder allgemeiner des „Fetisch-Verhältnisses“ des warenproduzierenden Systems). Die Summe der Verdinglichungsphänomene heiße demnach Ideologie.

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Betroffene Personen:
Lorenzetto (Clan Lechner - Lassman)

Unter dem Begriff Wahn versteht man in der Psychiatrie eine inhaltliche Denkstörung, die in erster Linie bei endogenen (= körperlich noch nicht begründbaren) Psychosen (ICD 10: F 20, F 23, F 25, F 28, F 29) vorkommt, jedoch findet man sie auch bei exogenen (= körperlich begründbaren) Psychosen (ICD 10: F 0). Der Wahn ist eine inhaltlich falsche, die Lebensführung behindernde Überzeugung, an der der Patient trotz der Unvereinbarkeit mit der objektiv nachprüfbaren Realität unbeirrt festhält. Somit liegt eine Störung des Urteilens vor.

Wahn gilt als Zeichen einer psychischen Störung. In der Psychiatrie werden Wahngedanken auch als „inhaltliche Denkstörungen“ bezeichnet, die unter anderem bei schizophrenen Psychosen, bei (endogenen) Depressionen, bei Manie, bei Demenzen und weiteren psychischen Erkrankungen mit oder ohne diagnostizierbarer organischer Ursache auftreten. Innerhalb der Demenzen ist die Prävalenz bei den Demenzarten verschieden ausgeprägt: Morbus Alzheimer 59 %; vaskuläre Demenz 72 %; Lewy-Body-Demenz 57 % und frontotemporale Demenz 62 %.[1] Als singuläres Symptom existiert der Wahn auch als sogenannter "isolierter Wahn", zum Beispiel in Form eines Eifersuchtswahns bei Alkoholabhängigkeit.

Wahn ist also zunächst ein Erkrankungszeichen, dem verschiedene Erkrankungen und Ursachen zugrunde liegen können. Wahn wird von Zwangsgedanken abgegrenzt, die sehr ähnlich erscheinen, aber sich dadurch unterscheiden, dass die Betroffenen sich bewusst sind, dass ihre sich aufdrängenden Vorstellungen nicht der Realität entsprechen. Zwangsgedanken sind auch inhaltlich den Formen von Wahn ähnlich.

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Betroffene Personen:
Alberto (Kein Clan)

Fremdenfeindlichkeit, gelegentlich auch Xenophobie (gr. ξενοφοβία „Fremdenangst“, von ξένος xénos „Fremder“ und φοβία phobia „Angst“, „Furcht“), bezeichnet eine ablehnende, ausgrenzende oder feindliche Haltung gegenüber Personen oder Gruppen, die als andersartig gesehen werden. Dabei kann die Ablehnung mit angeblichen sozialen, religiösen, ökonomischen, kulturellen oder ethnischen Unterschieden begründet werden. Weil Fremdenfeindlichkeit damit auch auf Gruppen abzielt, die nicht klassisch mit dem Begriff „Ausländer“ bezeichnet werden, hat das Wort den Begriff Ausländerfeindlichkeit zunehmend abgelöst.

Sozialpsychologisch gesehen wird mit der Feindseligkeit gegenüber ‚Fremden‘ ein negativ konnotiertes Fremdbild geschaffen, um ein überlegenes Selbstbild zu erzeugen. Ein solches Verhalten wird sozial gelernt und kann somit verändert und abgelegt werden. An den Prozessen der Konstruktion von Bildern über vermeintlich „Fremde“ oder „Andere“ sind wissenschaftliche, mediale, politische und andere Akteure der Gesellschaft beteiligt. Der Begriff wird in der Rassismusforschung dort vermieden, wo er die Prozesse der Stigmatisierung durch Psychologisierung und Biologisierung übersieht und eine quasi kausale naturgegebene Erklärung für Gewalt und Ausgrenzung nahelegt.

Der Begriff der Fremdenfeindlichkeit überlappt sich mit dem des Rassismus und lässt sich oft nur ungenau von diesem unterscheiden. Während Teile der Sozialwissenschaft einen Unterschied zwischen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sehen, lehnen andere den Begriff als unwissenschaftlich ab und sehen in ihm einen bloßen Euphemismus für rassistische Haltungen und Taten.

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Betroffene Personen:
Sauro Formento (Clan Formento - Tomalin)

Zwangsstörungen sind psychische Störungen. Es besteht für den Betroffenen ein innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun. Der Betroffene wehrt sich gegen das Auftreten der Zwänge; er erlebt sie als übertrieben und sinnlos. Die Störung bringt deutliche Belastungen und Beeinträchtigungen des Alltagslebens mit sich. Ältere Bezeichnungen für Zwangsstörungen sind Zwangserkrankung, Zwangsneurose und anankastische Neurose. Zwangsstörungen sind von der zwanghaften Persönlichkeitsstörung zu unterscheiden.

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Betroffene Personen:
Heidi Lechner (Clan Lechner - Lassman)
Ivo Zoboli (Clan Lechner - Lassman)
Meri Codognotto (Clan Lechner - Lassman)
Giuliano Lechner (Clan Antonaz)

Unter Zyklothymia versteht man eine psychische Störung, die durch eine dauerhafte Instabilität der Stimmung gekennzeichnet ist. Die Übergänge zwischen normalen Stimmungsschwankungen, einem intensivierten seelischen Erleben und behandlungsbedürftiger Störung sind dabei fließend.

Bei der Zyklothymia wechseln sich Perioden leichter Depression und leicht gehobener Stimmung ab. Teilweise wird vermutet, dass diese Stimmungsschwankungen unabhängig von Lebensereignissen auftreten. Andererseits gibt es aber auch Hinweise dafür, dass diese Phasen reaktiv (durch Ereignisse) ausgelöst werden können. Eine Zyklothymia entwickelt sich in der Regel im frühen Erwachsenenalter und verläuft chronisch, wobei zwischendurch die Stimmung teilweise über Monate stabil bleiben kann.

Die Zyklothymia ist im ICD-10 unter den affektiven Störungen klassifiziert (F34). Die Symptomatik erinnert dabei an das Erscheinungsbild der bipolaren affektiven Störung (F31), dieser gegenüber weist sie jedoch eine stark abgeschwächte Symptomatik auf.

Der veraltete Begriff "Zyklothymie" ist nicht identisch mit Zyklothymia, sondern entsprach der heutigen bipolaren affektiven Störung. Er wurde 1880 von Karl Ludwig Kahlbaum (1828-1899) geprägt und sollte das damals entdeckte "zyklierende" Wesen dieser Erkrankung beschreiben.

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Betroffene Personen:
Edwige Lechner (Clan Lechner - Lassman)

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Klett-Cotta 2011, 380 Seiten,
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93960-6
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